Aktuelles Hameln
Cemag-Azubis haben alle eine neue Stelle

Die Cemag-Azubis Sebastian Hecker (2.v.li.) und Sven Mebis (2.v.re.) setzen ihre Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker beziehungsweise Technischen Zeichner bei Gruse Maschinenbau in Aerzen fort – hier mit ihren Ausbildern Stefan Konradt (li.) und Stefan Gold sowie Personalchefin Ilona Rinne. Foto: pr
Hameln (CK). Endlich mal eine gute Nachricht: Alle ehemaligen Auszubildenden der Hamelner Cemag-Holding, die im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet hatte, sind wieder in Lohn und Brot. Die allermeisten der 19 jungen Leute sind in Betrieben aus der heimischen Region untergekommen. Als die Cemag-Insolvenz bekannt geworden war, hatte die Arbeitsagentur reagiert und bereits Mitte August 2009 eine spezielle Informationsveranstaltung für die Auszubildenden organisiert. Dabei wurden die jungen Leute nicht nur über die Voraussetzungen für Insolvenzgeld, sondern vor allem über die Möglichkeiten der Ausbildungsvermittlung informiert. Es folgten Einzelgespräche bei der Berufsberatung mit dem Ziel, für jeden der betroffenen Jugendlichen einen individuellen Plan zu entwickeln, um die Ausbildung in einem anderen Unternehmen fortsetzen zu können. Das erfreuliche Ergebnis: Alle Lehrlinge der Cemag-Nachfolgefirmen Cement and Mining Processing AG (CMP) und Gravel Processing Technologie (GPT) wurden ab Februar von heimischen Ausbildungsbetrieben übernommen. Jürgen Kirchenbauer vom Arbeitgeber-Service der Agentur nimmt dies zufrieden zur Kenntnis: „Es ist wirklich bemerkenswert, in welch kurzen Zeit viele Betriebe zusätzliche Kapazitäten zur Übernahme der Azubis bereitgestellt haben."