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„Unsere Zeela darf nicht sterben“ Von Ulrich Behmann weiter

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Wo es sich am sichersten leben lässt Von Ulrich Behmann weiter

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Mit Stenz und Staude auf der Walz Von Sabine Brakhan weiter

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Hart im Nehmen – Lebensretter im Eis Von Ulrich Behmann weiter

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Hamelner helfen in der Hölle von Haiti Von Reinhold Klostermann weiter

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Ufo-Alarm im Baltikum – mit der Luftpolizei auf Streife
Von Ulrich Behmann
¦iauliai (Litauen). Ein Tief liegt über dem Baltikum. Eisiger Ostwind weht über der litauischen Luftwaffen-Basis am Rande der 126 000-Einwohner-Stadt ¦iauliai. Minus vier Grad Celsius, starke Bewölkung, leichter Schneeregen. Ein grauer Novembertag. In vier provisorischen Flugzeugunterständen (Sheltern) aus schwarzem Gummi stehen die modernsten Jagdflugzeuge der deutschen Luftwaffe – die Eurofighter sind bereit für einen scharfen Einsatz. Das Jagdgeschwader 74 aus dem 1149 Kilometer entfernten bayerischen Neuburg an der Donau hat die Kampfflugzeuge in den südlichsten der drei baltischen Staaten verlegt, um an der Nato-Mission „Air Policing Baltikum“ teilzunehmen. Es ist der erste Auslandseinsatz der deutschen Luftwaffe mit dem Hightech-Flugzeug „Eurofighter“. weiter

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„Wir leben tatsächlich vom Kleingeld auf dem Teller“
Von Inken Philippi
Klein Berkel. Der Handtuchbehälter im Vorraum des Damen-WC ist leer – das wird Probleme geben! Karin Dolby, Klofrau im Hamelner Multimarkt, seufzt: „Die Kunden werden sich darüber beschweren. Der Lieferant hat nicht pünktlich geliefert. Jetzt müssen wir warten“, und die WC-Benutzer müssen die Hände solange unter dem Heißluftgebläse trocknen. Dolby nimmt es gelassen. weiter

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Günther Hartmann lässt 15 Tonnen schweben

Emmerthal. „Die Bodenverhältnisse sollten gut und gerade sein. Sind diese Kriterien gegeben, reicht es, die vier Stützen am Fahrzeug auszufahren. Sind die Bodenverhältnisse allerdings schlecht, muss ich die Stützen mit zusätzlichen Brettern ausgleichen“, so Hartmann.

Gegenwärtig hat er Glück, der Untergrund ist asphaltiert und eben. Nach rechts und links muss genug Platz zum Ausschwenken vorhanden sein. Hartmann stellt sich in Position. Das Gegengewicht muss er noch ausgleichen. Insgesamt benötigt er 10,.5 Tonnen, das heißt, noch 3,5 Tonnen zusätzlich aufnehmen. Dieses sogenannte Kontergewicht nimmt Hartmann hinter der Fahrerkabine auf.

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Ein Leben zwischen Schiebefenster und Schaukelsessel
Von Julia Henke
Die Luft ist kühl und erfrischend, als Bülent Tanyeli am Samstagmorgen um vier Uhr den Schlüssel im Schloss seiner Ladentür umdreht. Das Schlüsselbund klappert, die Tür ist zugesperrt. Leichte Schatten unter den Augen zeichnen Tanyelis Gesicht, das sonst durch weiche Züge und einen sauber rasierten Bart rund um den Mund auffällt. Er geht einen Schritt zurück, streckt den rechten Arm nach oben und zieht das Absperrgitter vor der Tür leise herunter. Noch einmal dreht er den Schlüssel im Schloss herum. Fertig, jetzt hat er Feierabend. weiter

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Nadel steckt im Arm – das lange Leiden der kleinen Zoe
Von Ulrich Behmann
Hameln. Sie hat gelitten und tagelang Schmerzen erdulden müssen. Tief in Zoes Ärmchen hatte sich eine 36 Millimeter lange Nähnadel gebohrt. Geschrien hat die Kleine – und Tränen vergossen. Ihre Mutter Nicole Everding (26) fährt von Arzt zu Arzt und von Klinik zu Klinik. Die Ursache allen Übels entdeckt zunächst niemand. Dafür werden umso mehr falsche Verdachtsdiagnosen gestellt. Bis ihrer Tochter geholfen wird, ist es ein langer Weg. Erst am Tag 7 entdeckt ein Radiologe den spitzen Fremdkörper. weiter

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Abschied ist ein scharfes Schwert – da fließen Tränen
Von Ulrich Behmann
Hameln. „Abschied ist ein scharfes Schwert, das oft so tief ins Herz Dir fährt“, singt Roger Whittaker. Sarah Foley (35), Ehefrau eines in Hameln stationierten britischen Soldaten, kennt diesen Schmerz nur allzu gut. Schon einmal musste sie ihrem Ehemann Adam Lebewohl sagen. Der 36-Jährige ist Offizier des 28. Pionier-Regiments an der Süntelstraße. Sein dritter Afghanistan-Einsatz steht an.. weiter

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Hilfe aus der Luft – diese Retter fliegen um Ihr Leben
Von Ulrich Behmann
Langenhagen, 9.45 Uhr. Einsatz für die einzige fliegende Intensivstation in Niedersachsen – der erste an diesem Tag. Die Zentrale Koordinierungsstelle des Landes Niedersachsen kündigt telefonisch einen Transport an. Zeitgleich werden per Fax Patientendaten übermittelt: 70 Jahre, männlich, bewusstlos, beatmet, schweres Schädel-Hirn- und Brustkorb-Trauma. Verlegungsflug von der Medizinischen Hochschule Hannover nach Bochum zur Bergmannsheil-Klinik. weiter

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Malle, wo fährst du eigentlich in den Ferien hin?
Von Birgit Sterner
Hameln. Sommerurlaub? Herrlich! Da planschen viele Kinder gemeinsam mit Mama und Papa im Mittelmeer, bauen mit ihnen Sandburgen am Nordsee- oder Ostsee-Strand oder unternehmen mit ihnen einen zünftigen Zelturlaub. 14 Tage lang können sich dann viele Eltern von morgens bis abends an ihren Lieblingen erfreuen. Auch Malle freut sich in dieser Zeit von morgens bis abends über den Nachwuchs. Statt auf ihrem üblichen Terrain in der Kurie Jerusalem ist Marlis Rißmann, Erzieherin und Leiterin der städtischen „Kinderwelten“, dann im Feriencard-Zeltlager am Töneböncamp zu finden. weiter

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Wette gab den Anlass für Bierproduktion in Sonneborn
Von Sabine Brakhan
Sonneborn. Am Anfang dieser abenteuerlichen Geschichte vom Bierbrauen im lippischen Sonneborn stand eine Wette: Gerhard Röhr, Diplomingenieur für Produktionstechnik und Logistik, hatte Anfang der 1990er Jahre gewettet, dass, bevor die Datenverarbeitung seines damaligen Arbeitgebers, der Firma Phoenix in Blomberg, umgestellt wäre, in seiner Heimat Sonneborn Bier gebraut würde. Ein 50-Liter-Sudhaus war deutlich schneller beschafft als die nötige Hard- und Software für die EDV-Umstellung. Und nach dem Studium jeder Menge Fachliteratur wurde schon bald das erste selbstgebraute kühle Blonde und Dunkle in der heimischen Küche der Familie Röhr gezapft und die Wette somit gewonnen. weiter

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„Bitte mal die Zunge raus – und Ah sagen“
Von Alda Maria Grüter
Hameln. Die Frau atmet schwer. Röchelnd liegt die 88-Jährige in ihrem Bett, als Dr. Andrea Brandt (Name geändert) eintrifft. Die Ärztin schaut sich die Kranke an, fragt, wie sie sich fühle, tastet dabei die Stirn der Kranken ab, lässt sich dann von der Pflegekraft die Akte der Altenheim-Bewohnerin geben und überfliegt den Inhalt. Dr. Brandt kennt die Patientin und ihre Leiden, denn es ist nicht das erste Mal, dass sie ihr im Rahmen des hausärztlichen Bereitschaftsdienstes medizinische Hilfe leistet. Und während die Pflegerin genauer erläutert, wie es der Seniorin vor allem am vergangenen Tag und in der Nacht ergangen sei, misst die Ärztin Puls und Temperatur, horcht die Lunge ab, setzt der Patientin eine Sauerstoff-Maske auf – und entscheidet: Sie muss ins Krankenhaus. weiter

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Der Hüter der Hummeln wacht über viele Völker
Von Jens Meyer
Es war der 12. März, gerade mal fünf Grad Celsius im Weserbergland. Ich hatte mir den Kragen meiner Winterjacke bis obenhin zugeknöpft und wollte mir noch die Handschuhe anziehen, um dann wie immer mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, da kreuzte eine Hummelkönigin meinen Weg zur Garage. Ich verfolgte ihre Fluglinie mit meinem Blick, und beide nahmen schließlich Platz in der Blüte eines Winterlings. Ich massierte mir nachdenklich mit den Fingern meiner linken Hand das Kinn, zog die Augenbrauen fragend nach oben. Das Insekt war verdammt früh unterwegs, dachte ich so – der Sache musste ich nachgehen. Also verließ mein Blick den Winterling. Die Hummel blieb dort. weiter

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Draußen vor der Tür – der Fremde mit dem Koffer
Von Fritz Koenig
Bisperode. Immer, wenn der Wind von Osten kam – vermischt mit dem Geruch von vertrocknetem Gras – dann kam die Erinnerung: Dann erinnerte sich Walter Wiechens seiner Jahre an der Wolga. Besonders an den Tag seiner Heimkehr, Anfang der 50er Jahre. Der Heimkehrer hatte gedacht, dass er der erste frühmorgens am Tor des Entlassungslagers Friedland sein würde – aber dort warteten schon drei, vier andere elend aussehende Gestalten, Spät-heimkehrer wie er, in zerschlissenen wattierten Russenjacken. weiter

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Immer auf der Suche nach Aufträgen
Von Monika Dietz
Bad Pyrmont. 128 Menschen mit geistiger Behinderung oder Mehrfachbehinderung finden zurzeit in der Tagesförderung des Hauses Pyrmont Arbeit und Beschäftigung. Träger ist die Diakonie Himmelsthür. weiter
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