Joachim Müller heftet Antje Eggert die Schulterklappen an. Foto: gho
Hasperde (gho). Das Berichtsjahr für die kleinste Wehr im Stadtgebiet von Bad Münder war unspektakulär, wie aus dem Vortrag von Ortsbrandmeister Joachim Müller hervorging. Dennoch füllten fast alle Aktiven und Förderer das Feuerwehrhaus und zeigten damit ihr Zusammengehörigkeitsgefühl.
Dies sei wichtig, wie Ortsbürgermeister Detlef Olejni-czak zum Ausdruck brachte. Er wünscht sich für die nächsten fünf Jahre seiner Legislaturperiode, „dass Ihr durchhaltet“. Dem schloss sich der stellvertretende Stadtbrandmeister Heinrich Jochim an.
„Wir sind aus Personalgründen auf jede noch so kleine Wehr angewiesen.“ Ortsbrandmeister Müller setzte sich kritisch damit auseinander, dass vom Seniorendomizil neun Falschalarme ausgelöst worden seien. Hier läge die Gefahr, dass ein Alarm falsch eingestuft werde, mit fatalen Folgen, sollte er sich als echt erweisen, aber ignoriert werden. Das Fest zum 120-jährigen Bestehen hatte die Mitglieder auf Touren gebracht. Ausgerückt wurde zu einem Flächenbrand am Bahndamm Müller ernannte Antje Eggert zur Feuerwehrfrau und nahm sie in die Reihen der Aktiven auf. Antje Eggert (41) ist aus Magdeburg zugezogen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Rohde stellt die Wichtigkeit der Wehr für die Dorfgemeinschaft heraus und hofft, dass sich auch künftig ausreichend Personen bereiterklären, die Wehr zu erhalten.