Aktuelles Weserbergland

Transport-Branche brechen die Fahrer weg

Hameln-Pyrmont (CK). 20 Prozent aller Lkw-Fahrer in heimischen Transport-Unternehmen, werden in den nächsten fünf Jahren ausscheiden. Ein Problem. Festgestellt hat das Dennis Hausmann in seiner Diplomarbeit Ergebins über das Transportgewerbe. Die Arbeit ist nun Grundlage für eine besondere Ausbildungs-Kooperation.

Die Diplomarbeit hat einen sperrigen Titel: „Fahrpersonalmangel im Straßentransportgewerbe (Umsetzung einer Kooperations- und Ausbildungsinitiative nach Analyse und Beurteilung der aktuellen Situation deutschlandweit)“. Für die Arbeit hat Hausmann 32 Unternehmen aus der Region angeschrieben. „Bei der Auswertung habe ich festgestellt, dass mehr als 20 Prozent aller Fahrer in den nächsten fünf Jahren ausscheiden“, sagt Hausmann mit Blick auf den Altersdurchschnitt der Fahrer. Die daraus resultierenden Probleme können seiner Ansicht nach auch durch die Lockerung der Freizügigkeit nicht gelöst werden. Der einzige Weg, den der Aerzener für richtig hält: Rekrutierung des Nachwuchses aus dem eigenen Reihen – also Ausbildung.

Weil nicht jedes Transportunternehmen im Weserbergland alle Facetten dieses Berufs abbilden kann, haben sich Speditionen von Bad Münder über Hameln und Aerzen bis hin nach Holzminden jetzt zu einer Ausbildungs-Kooperation zusammengetan: „Kai“ steht für „Kooperations- und Ausbildungsinitiative“ im heimischen Transportgewerbe.

Wie diese Zusammenarbeit aussehen soll, lesen Sie in der Dewezet.

 

Artikel vom 01.02.2012 - 14.57 Uhr
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