Aktuelles Hessisch Oldendorf

"Gymnasialer Zweig an Oberschule - keine Gefahr für Hamelner Gymnasien"

Hessisch Oldendorf (pj). Die Stadt Hameln ist gegen einen gymnasialen Zweig an der Oberschule. Die Politiker in Hessisch Oldendorf sind verärgert und stellen die Haltung der Stadt Hameln in Zusammenhang mit früheren Entscheidungen gegen die Interessen der kleineren Nachbarstadt.

„Von der Stadt Hameln ist in puncto Zusammenarbeit nichts anderes zu erwarten. Man hat sich in der Vergangenheit immer so verhalten“, kommentiert Dirk Adomat, Fraktionschef der Hessisch Oldendorfer SPD-Ratsfraktion die Entscheidung des Hamelner Schulausschusses. Dirk Adomat, der sich auf frühere Hamelner Entscheidungen im Zusammenhang mit der vor Jahren geplanten Ansiedlung des Bekleidungsunternehmens Bessmann und auf „nicht eingehaltene Zusagen zum ECE“ bezieht, ist ebenso wie andere Hessisch Oldendorfer Politiker verärgert über das Votum gegen die Einführung eines gymnasialen Zweigs in der Oberschule.

„Die Entscheidung des Schulausschusses des Rates der Stadt Hameln ist sachlich völlig unbegründet und von irrationalen Ängsten geprägt. Die Mitglieder des Ausschusses sollten sich lieber einmal darüber Gedanken machen, ob die Aufnahme vieler Grundschulkinder mit einer Realschulempfehlung nach Klasse 4 die Qualität ihrer Gymnasien beeinträchtigt hat. „Ein gymnasialer Zweig an der Oberschule Hessisch Oldendorf wird nie und nimmer das Aus auch nur eines der drei klassischen Gymnasien bedeuten“, erklärt Ottmar Framke, Schulleiter der Oberschule in Hessisch Oldendorf.

Was der Hessisch Oldendorf Christdemokrat und Mitglied des Kreistages, Otto Deppmeyer, zu der Entscheidung des Hamelner Fachausschusses sagt lesen Sie in der Dewezet. Auch der Fraktionsvorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Heinrich Fockenbrock, meldet sich zu Wort und fordert „den Anspruch und Wunsch der Eltern, des Schulelternrates, der Schulleitung und der Stadt Hessisch Oldendorf auf ein qualifiziertes Bildungsangebot anzuerkennen“.

Artikel vom 03.02.2012 - 20.05 Uhr
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