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Betreuung von unter Dreijährigen wird zum finanziellen Drahtseilakt

Ottenstein (phi). Eine Kinderbetreuung für unter Dreijähren auf dem Dorf -  keine einfache Aufgabe für die Mitglieder des Vereins „arche“-Kindergruppe Ottenstein. Ein vergleichbares Angebot im Flecken gibt es nicht, eine Förderung durch das Jugendamt ist nicht möglich.

Geleitet von zwei ausgebildeten Fachkräften, steht im Flecken im Augenblick an drei Vormittagen pro Woche eine Betreuung für die Kleinsten zur Verfügung. Wie schwierig die Organisation des Projekts insgesamt ist, erklärte die zweite Vorsitzende Diana Lönneker : „Das Problem ist: wir fallen mit unserem Betreuungsangebot durch jedes Raster. Unsere „arche“ ist nicht zu verwechseln mit einer Krippe. Und auch wenn uns Kirche und Gemeinde nach Kräften unterstützen, bleiben wir als Verein selbstständig und erheben für alle Eltern den gleichen Beitrag für die Betreuung ihrer Kinder.“

Die Konsequenz: Das Jugendamt kann den Verein finanziell nicht unterstützen, weil dort keine Bedürftigkeit ermittelt werden könne.  Die Finanzierung des arche-Konzeptes gerät für den jungen Verein damit immer wieder zum Drahtseilakt.

Wie der Verein seine Zukunft dennoch sichert. Lesen Sie in der Dewezet.

Artikel vom 01.02.2012 - 13.09 Uhr
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