Aktuelles Hessisch Oldendorf
160 Meter Eibenhecke für die Medizin Hemeringen (ah). Niedersachsens größte Zulieferer für Krebsmedikamente, die aus den Nadeln einjähriger Eibentriebe gewonnenes Baccatin enthalten, wohnen in Hemeringen. Dort spenden Christa und Erich Gutsmann seit knapp zehn Jahren Eibenschnitt für die Herstellung von Medikamenten zur Behandlung krebskranker Patienten.
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Besucherrekord des Vorjahres nicht geknackt Hessisch Oldendorf (ah). Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen, nachts ist es schon merklich kühler. Mittlerweile haben alle drei Freibäder im Stadtgebiet – in der Kernstadt, in Rohden und Haddessen – ihren Badebetrieb eingestellt. Zuerst endete im Baxmannbad in der Kernstadt nach genau einhundert Tagen die Saison. 38 583 Besucher wurden gezählt.
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Von den Feldern gleich in die Biogasanlage Hessisch Oldendorf (pj). Sie fahren noch immer, die Mähdrescher, denn es gilt, den letzten Weizen einzufahren, bevor der nächste Regen kommt. Einfahren, für viele Landwirte bedeutet dies nicht, das Korn ins eigene Lager zu kippen, um es in Wochen oder Monaten zu verkaufen oder ans Vieh zu verfüttern. Die Qualität des Weizens ist inzwischen so schlecht, dass viele Tonnen nicht einmal mehr so richtig als Viehfutter taugen. Carsten Amelung aus Lachem und etliche seiner Berufskollegen im Weserbergland fahren große Teile des Weizens, den sie jetzt noch von den Feldern holen in Biogasanlagen.
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Ein Stand-up-Comedian ersten Ranges Hessisch Oldendorf (boh). „Zu meiner Zeit waren Impresarios in der Regel mit 25 Jahren kahlköpfig“, wusste der große italienische Komponist Gioacchino Rossini über den Umgang mit Künstlern zu berichten. Das mit der Kahlköpfigkeit trifft auf Hermann Faust zum Glück nicht zu. Hermann Faust organisiert für die Stadt kulturelle Veranstaltungen. „Diese zu planen, verlangt ein hohes Maß an Koordination“, sagt er. Graue Haare lässt er sich dabei nicht wachsen.
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Nach Jahrzehnten durch Zufall Geschwister gefunden Hessisch Oldendorf (ah). „Es gibt Geschichten, die das Leben geschrieben hat, die in einem Buch stehend als gut erfunden, aber eben unglaublich empfunden würden“, meint Heinz Beißner. Zum 80. Geburtstag besucht der Ortsbürgermeister der Ortschaft Süntel den Bewohner eines Dorfes, der ihm Einblick in seine Biografie gewährt, die den selten um ein Wort verlegenen Beißner sprachlos macht.
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Mit dem eigenen Wein hat es nicht geklappt Welsede (ah). „Die Kultur des Weines ist diejenige, wo die Menschen sich kennenlernen wollen, statt sich zu bekämpfen“, steht am Haus des Weines in Bordeaux geschrieben. Den geselligen Aspekt des Weines wissen auch die Weinfreunde Welsede zu schätzen. „Schließlich trinkt man Wein in gemütlicher Runde mit guten Freunden“, erklärt Gründungsmitglied Heinz Hartmann.
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Alte Stiftsmauer hilft jungen Menschen Fischbeck (pj). Man hört das Hämmern schon von Weitem, wenn man sich von Westen dem Hintereingang nähert. An der Stiftsmauer machen sich junge Leute zu schaffen, mit Hammer und Meißel, ein Maurergeselle ist dabei, setzt Steine wieder ein und gibt den jungen Leuten Tipps. Hermann Bolte, der Maurer war selbst arbeitslos und ist froh, dass er über das Arbeitsamt bei der Jugendwerkstatt für ein Jahr eine Beschäftigung gefunden hat.
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Kirmes Fuhlen – über Paletten und Stroh zum Festzelt Fuhlen (ah). „Wie gut, dass bereits am Mittwoch Festzelt und Fahrschäfte aufgebaut wurden“, sagt Dennis Schimonik im Rückblick. Den darauf folgenden Tag wird er nicht so schnell vergessen: Es regnet und regnet – und der ganze Festplatz gegenüber dem Feuerwehrhaus versinkt im Schlamm, ist weder befahrbar noch begehbar. „Einen halben Tag Arbeit mussten wir investieren, um Wege zu den Fahrgeschäften, Buden und zum Festzelt am Ende des Platzes anzulegen“, erzählt der Vorsitzende des Fuhlener Kirmesvereins.
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Bulldogs quälen sich durch den Matsch Wahrendahl (fn). Jetzt gibt es auch in Wahrendahl eine richtige Schlammschlacht. Nicht etwa durch einen öffentlichen Scheidungskrieg wie dies in der High Society bisweilen geschieht, auch nicht durch parteipolitische Auseinandersetzungen. Vielmehr wühlen tonnenschwere Traktoren das Gelände am Waldrand westlich der Kreisstraße 26 zwischen Wahrendahl und Posteholz ordentlich durch. Viele Teilnehmer und Besucher erinnern sich noch an 2006, da versanken die Trecker beim Traktor-Pulling auch im Schlamm.
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Rumpelstil vetreibt die dicken Regenwolken Hessisch Oldendorf (ah). Phil Spallek strahlt. Mit einer selbst gebastelten Taschenlampe hat der Vierjährige beim Wettbewerb des Culturvereins einen Auftritt beim Konzert des Berliner Musiktheaters Rumpelstil gewonnen. Nun darf er mit den anderen Gewinnern neben Blanche Elliz, Jörn Brumme, Max Vonthien und Peter Schenderlein auf der Bühne stehen. Für den Jungen aus Raden im Auetal geht ein großer Wunsch in Erfüllung, denn er liebt die Lieder von Rumpelstil.
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„Schönste Nachkriegskirche bleibt bestehen“ Hessisch Oldendorf (ah). Wissen Sie, wo die „schönste Nachkriegskirche in der ganzen Diözese Hildesheim“, wie es Dechant Gerhard Reithner vor zehn Jahren formuliert, steht? Genau – in der Schilfstraße in Hessisch Oldendorf! Vor 60 Jahren wird sie als „Heimat“ für die 4500 katholischen Heimatvertriebenen, die seit 1946 im Stadtgebiet leben, errichtet.
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Fledermäuse – fliegende Kobolde der Nacht Hessisch Oldendorf (bj). Man nennt sie auch die fliegenden Jäger der Nacht. Das nächtliche und zurückgezogene Leben der Fledermäuse und ihre Vorliebe für Keller, Höhlen oder Grabkammern hat die Fantasie der Menschen von jeher angeregt. Fledermäuse galten als böse Dämonen, nicht selten trägt der Teufel in früheren Darstellungen Fledermausflügel. In Deutschland gibt es derzeit 24 Fledermausarten, davon sind 17 im Landkreis Hameln-Pyrmont nachgewiesen.
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