„Christoph Niedersachsen“ – die einzige fliegende Intensivstation zwischen Nordsee und Harz flog zweimal nach Hameln.
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Hameln (ube). Fünf Mal wurden Rettungshubschrauber am Donnerstag angefordert, um Rettungs- und Intensivtransporte zu fliegen. Eine solche Häufung innerhalb von 12 Stundenhat es wohl noch niemals zuvor gegeben.
Um 8.55 Uhr landete der Helikopter „Christoph 4“ bei Tündern. In einer Werkstatt soll es zu einer Amputationsverletzung gekommen sein. Dieselbe orangerote Maschine wird um 10 Uhr zu einem Feldweg zwischen Harderode und Bremke geschickt. Dort ist ein lebloser Mann gefunden worden. Der Notarzt kann nichts mehr für den vermutlich Erfrorenen tun (wir berichteten).
Um 13.29 Uhr fliegt „Christoph Niedersachsen“ nach Hameln gerufen. Bei einer Untersuchung haben Spezialisten des Sana-Klinikums bei einer Frau eine Hirnblutung entdeckt. Sie muss dringend in die Medizinische Hochschule Hannover.
Um 15.20 Uhr muss „Christoph Niedersachsen“ einen Patienten mit Verdacht auf Hirnblutung ins Klinikum Minden fliegen. Auch „Christoph Westfalen“ rückt aus. Um 20.27 Uhr landet er an der Fischbäcker Landstraße. Diesmal muss eine junge Frau, die sich am späten Nachmittag bei einem Verkehrsunfall in Afferde schwere Verletzungen zugezogen hat, nach Hannover verlegt werden.