Aktuelles Pyrmont
Für Lügdes Kicker bleibt die Emmerkampfbahn bis 2011 tabu Lügde (jl). Im August wollten die Kicker der Emmerstadt vom Ramberg wieder auf ihre grundsanierte Kampfbahn umziehen. So war es im letzten Winter geplant. Doch nun müssen sie – und die Zuschauer – sich noch bis nach der Winterpause gedulden. Denn vorher wird der Platz am Fluss nicht bespielbar sein. Schuld ist, was sonst: das Wetter.
„Das war wirklich eine Katastrophe“, sagt Joseph Rathert im Rückblick auf die letzten neun Monate. Das Unternehmen des Höxteraners ist von der Stadtverwaltung mit dem Bau des Sportplatzes beauftragt worden – und wieder einmal seit Wochen zur Untätigkeit verurteilt.
Waren es im Herbst 2009 der Matsch und später der beharrliche Schnee, die den Baufortschritt nachhaltig blockierten und das Einsäen verhinderten, so haben nun die Supersommerwochen den Boden völlig ausgetrocknet. „Da hätte es überhaupt keinen Sinn gehabt, Rasen zu sähen“, weiß Rathert. Er geht nun davon aus, dass es in den nächsten zwei Wochen auf der Kampfbahn-Baustelle weitergeht – wenn es weiterhin genügend regnet. Bis der große Sportplatz fertig ist, bleibt übrigens auch noch das von Schwering & Hasse spendierte Kleinspielfeld dicht. Die Granulatschicht soll dort erst aufgebracht werden, wenn die Kampfbahn fertig ist. „Wenn wir es früher eröffnen würden, wäre die Gefahr zu groß, dass auch der große Platz betreten wird“, sagt Gregor Günnewich vom Bauamt der Stadt. Deshalb soll der ganze Bereich nach dem Einsäen erst einmal provisorisch eingezäunt werden – damit die Kicker dann vom kommenden Frühjahr an endlich auf einem soliden Rasen „ihrer“ Kampfbahn spielen können.