Es waren vor allem Kasimir Malewitschs imaginäre weiße spirituelle Bildräume, die Kabakov als Gegenentwurf zur plakativen sozialistischen Bilderwelt begeistert annahm - ähnliche Motive setzt auch er nun um.
Ilya Kabakov war einmal ein bedeutender Vertreter des "Moskauer Konzeptualismus". Dann emigrierte der Maler und Konzeptkünstler 1988 nach New York. Nun hat er sich auf den Weg nach Deutschland gemacht: Das Sprengel Museum zeigt seine Ausstellung "Eine Rückkehr zur Malerei". Klaus Zimmer hat sie sich angesehen.
Der Künstler hat es tatsächlich geschafft, mit seinem Werk das Sprengel Museum vorübergehend in eine Kabakov-Galerie zu verwandeln. Doch die Überraschung: Ilya Kabakov, bekannt vor allem als Installationskünstler, hat unbemerkt von der Öffentlichkeit in seinem Atelier auf Long Island ein malerisches Werk geschaffen, das in seiner Monumentalität und Aussagekraft eine einzigartige Sprache spricht.
Was das Besondere an seinen Werken ist und was der Künstler selbst im Interview dazu sagt, lesen Sie auf der Kulturseite unserer Freitagsausgabe.