Aktuelles Kultur
Das Sprengel Museum verwandelt er in eine Ilya-Kabakov-Galerie Ilya Kabakov war einmal ein bedeutender Vertreter des "Moskauer Konzeptualismus". Dann emigrierte der Maler und Konzeptkünstler 1988 nach New York. Nun hat er sich auf den Weg nach Deutschland gemacht: Das Sprengel Museum zeigt seine Ausstellung "Eine Rückkehr zur Malerei". Klaus Zimmer hat sie sich angesehen.
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Facettenreich: Die durch den Hip-Hop gehen Hameln. Tanztheater "Schöner Wohnen" mit der HipHop Academy Hamburg lockte am Sonnabend ein bunt gemischtes Publikum ins Theater Hameln.
Julia Marre und
Robert Michalla haben ihre Eindrücke von der Kennenlern-Show alphabetisch von A wie Adidas bis Z wie Zimmer zusammengefasst.
mehrAktuelles Kultur und Dossier Videoüberwachung
Premierenfeier bei der Berlinale 2010 geplant Film- und Videokünstler ist Sebastian Neubauer (28) - in unserer Dewezet-Serie erzählt er regelmäßig aus seinem Atelier: von Plänen und Projekten. Im zweiten Teil geht es um eine anstehende Tragödie, die in Hannover gedreht wird.
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Der übergewichtige Actionheld Von Michael Ranze
Ein übergewichtiger, netter, frustrierter Kerl, der sich in „Stirb-langsam“-Manier als Actionheld entpuppt – auf diese Idee muss man erst einmal kommen. Kevin James demonstriert als "Kaufhaus Cop" mit Charme, Verve und bewundernswerter Körperbeherrschung, dass in dicken Männern einiges steckt, wenn man sie nur lässt.
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Begeisterte "Hurra"-Rufe für Frank-Muschalle-Trio im Lalu Von Alda Maria Grüter
Hameln. Ein musikalischer Abend voller Klassiker und Schnulzen. Ja. Doch Stücke aus der Kiste der schalen Rührseligkeit waren sie trotzdem nicht, die Soul-, Swing-, Blues- und Boogie-Nummern, die Frank Muschalle (Klavier), Dirk Engelmeyer (Schlagzeug, Gesang) und Matthias Klüter (Kontrabass) am Freitagabend in der Lalu-Traumfabrik zu Gehör brachten.
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Höchst ansteckend: Rose Ann Dimalanta und ihr Jazz-Funk-Virus Von Martin Jedicke
Minden. „Get radified!“ heißt der vorletzte Titel der Band „rad.“ um Rose Ann Dimalanta, aber rad-fiziert vom Funk-Jazz-Virus sind die Gäste des gut besuchten Jazzclubs Minden bereits nach den ersten Klängen, spätestens aber bei „East Babe“, diesem Konglomerat aus James-Brown-, George-Clinton- und Sly-Stone-Funk sowie gefühlten drei Dutzend Breaks.
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Viel Applaus für Christoph Maria Herbst im Theater Von Julia Marre
Hameln. Er ist wohl so etwas wie ein Adler, der auch Hühner blendend imitieren kann: Christoph Maria Herbst – vom Publikum am Samstagabend im Theater Hameln wird er schon mit viel Vorschusslorbeeren und Applaus begrüßt, ehe er seinen szenisch-literarischen Marathonlauf durch Tommy Jauds Roman „Millionär“ startete.
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Die Happy liefern die längste Konzertpraline der Bandgeschichte Von Julia Marre
Hameln. Der Frühling ist da. Na gut, draußen ist er noch nicht angekommen. Aber in der Gemütsschaltzentrale der Konzertbesucher, die am Donnerstagabend mit Die Happy in der Sumpfblume zweieinhalb Stunden lang geschunkelt, gesungen, gerockt und geschwoft haben. Denn heiterer kann ein Konzert kaum sein. Da kann es vor der Tür noch so schütten...
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Unterhaltsame Leistung im Hamelner Konzert: die „Zauberflöte“ Von Karla Langehein
Hameln. Ganz ohne Grenzverletzung kommt selbst die beste und schönste Bearbeitung nicht aus. Dies gilt auch für Johann Wendts behutsame Umarbeitung von Mozarts Zauberflöten-Partitur in das kleine Format eines Flötenquartetts. Spätestens, wenn Sarastros „Heil’ge Hallen“-Arie auf die koloraturenreich kochende Rache der Königin folgt und beides in freundlich-hellem Flötenton erklingt, wird der musikalische und inhaltliche Substanzverlust deutlich. Das ist vergleichbar mit der Schwarzweiß-Version eines farbigen Ölgemäldes, in dem die Konturen und Strukturen erhalten blieben. Ein Arrangement, mit dem man sich auch aus historischer Sicht unter Umständen arrangieren kann.
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Willkommenes Konzert mit Vokalakrobat Al Jarreau Von Martin Jedicke
Hannover. In den 70er Jahren galt Al Jarreau einmal als Sensation am Jazzhimmel. Die Stimmakrobatik, mit der er Dave Brubecks „Take Five“ zerlegte, dieses Ineinander von perkussiver Lautmalerei und souligem Gesang hinterließ offene Münder und Ohren. Später ging Jarreau an den Pop verloren, mit gelungenen Spaziergängen durch die Gärten des Rhythm’n’ Blues und des Funk. Heute nimmt der Amerikaner Weihnachtslieder auf und ein – wie er am Dienstagabend im Theater am Aegi erzählt – für den Valentinstag gedachtes Album mit „Love Songs“. Umso willkommener sind deshalb seine Konzerte.
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Berührende Zeitreise: die filmische Biografie „Hilde“ Von Julia Marre
In Berlin lächelt Heike Makatsch seit Wochen von beinahe jeder Litfaßsäule herab, auch bei „Wetten dass…?!“ saß die Schauspielerin bereits auf dem Sofa der schlechten Unterhaltung – keine Frage: Die Erwartungen an die millionenschwere Kinoproduktion „Hilde“ sind hoch. Sehr hoch.
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